Aus.. Aus.. Aus.. das Jahr ist aus..Tschüß 2015

Da ist er nun: Der letzte Tag des Jahres 2015.

Das Jahr ging so wahnsinnig schnell vorbei. Wir haben gegrantelt, gestritten, gepoltert, besänftigt, geknuddelt, geherzt, geweint und gelacht. So viel trauriges aber auch gutes ist passiert. Manches auch am gleichen Tag.

Das Mini-Göörl hat sich in diesem Jahr wahnsinnig entwickelt. Vom Schnullerkind zum schnullerfreien Kind. Vom Windelkind zum komplett windelfreien Kind innerhalb von 3 Wochen. Vom Einzelkind zur großen Schwester. Vom „Ich schlaf bei Mama und Papa im Bett ein“ zu „ich schlafe alleine in meinem Bett ein“. Vom „Einmal in der Woche Spielkreiskind“ zum „Kindergartenkind“.

Zwei Schreckmomente gab es: Erst hat sich der Mann mit der Kreissäge in den Daumen gesägt und im Mai hat das Mini-Göörl (wahrscheinlich) einen Schluck Nagellackentferner getrunken. Beides muss ich nicht wieder haben.

Der Juni war der emotionalste von allen. Eine Woche vor der Geburt vom Krachelinchen haben wir geweint, weil ein Freund mit seinem Sohn verunglückte. Am Tag der Beerdigung lag ich dann im OP, begleitet vom Mann in Erwartung der Geburt unserer kleinen Tochter. Es war ein trauriger, verrückter Moment, der mir die ersten Glücksgefühle etwas nahm. Was aber nur kurz anhielt, weil die Freude über dieses kleine Zauberwesen überwog.

Das die beiden so gleich und doch so verschieden sind merken wir jeden Tag. Das Krachelinchen ist immer dabei, klein und laut, aber auch sanft und ruhig. Das Mini-Göörl auch immer mittendrin und meist auch vorneweg. Beide haben sie ihren Dickkopf, den sie durchzusetzen versuchen. Immer mit einer großen Portion Quatsch im Kopf.

Was habe ich mir vorgestellt, wie schwierig das alles wird, wenn es erst zwei sind. Hört man aus verschiedenen Ecken doch immer wie anstrengend das ist. Natürlich gehe ich/gehen wir auch mal auf dem Zahnfleisch, vor allem als beide vor einigen Wochen krank wurden und inhalieren mussten und für das Krachelinchen sogar der RS-Virus im Raum stand; sie Tage nur am wimmern war und dabei keine Stimme hatte.

Doch trotz aller Dickköpfigkeit und Trotzigkeit vom Mini-Göörl oder Quakerei vom Krachelinchen oder Schlaflosigkeit durch Dauerstillen in der Nacht können wir uns eigentlich nicht beschweren. Wir können Essen gehen mit beiden Kindern, ohne groß überlegen zu müssen, ob das jetzt geht. Oder wie neulich auf den Weihnachtsmarkt (auch wenn es Dramen nach Verbrauch der Karussellchips gab). Unsere beiden Ladykracher sind voll und ganz partytauglich. Und wenn es doch mal nicht hinhaut, ziehen wir uns halt zurück. (Wahrscheinlich kriegen wir das alles erst in der Pubertät ab)

Ich möchte meine beiden Mädels nicht mehr missen und erwarte mit Freude – und auch Schrecken-den Moment, wenn das Krachelinchen losläuft und die beiden randalierend durch die Bude ziehen.

Einzig der Gedanke, dass ich wohl nicht mehr so ein „eigenes“ Baby im Arm halten kann macht mich etwas melancholisch. Aber ich glaube, so mit den Zweien ist die Sache rund. Sollte wider Erwarten noch eins dazu kommen, wäre das natürlich willkommen, aber geplant ist es definitiv nicht. Wir haben mit der Geburt vom Krachelinchen die Familienplanung abgeschlossen. Wir werden ja auch nicht jünger und wollen irgendwann wieder auf die Piste.

Leider hat das Mini-Göörl seit gestern teilweise hohes Fieber, so das wir nicht gesund ins neue Jahr starten können.

Ich wünsche Euch dennoch einen guten Start ins neue Jahr, viel Gesundheit, neue Erfahrungen, lustige Erlebnisse, Freude, alles was ihr Euch selber wünscht.

Kommt gut rüber und schlaft morgen ausgiebig 🙂

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In diesem Sinne mit einem knalligen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

 

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