Happy Birthday, Mini-Göörl

Das Mini-Göörl ist 3!!

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3 Jahre, die wie im Flug vergangen sind. In denen viel passiert ist. In der sie „Große Swester“ (und auch nur das, weder Tochter, noch Mädchen: Große Swester bin!!) geworden ist.

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Das letzte Jahr war vor allem Entwickungstechnisch der Wahnsinn.. konnte sie mit 2 Jahren gerade mal ein paar Worte, kommen jetzt schon ganze Sätze, mancher Klopper, bei dem man denkt: Upps, da muss ich wohl auf meine Wortwahl achten. Auch spricht sie kaum noch in ihrem Phantasiekauderwelsch.
Und die Phantasie erst. Den ganzen Tag ist sie in ihren Rollenspielen versunken. Elsa, „Kriffof“, Anna… So viele Leute wie hier mit eingezogen sind müssten wir bald anbauen. Die ganze Zeit führt die Truppe Unterhaltungen. Nonstop.. der Schnabel steht nie still, was mich manchmal an den Rande des Wahnsinns bringt.

Auch der Puzzle-Knoten ist geplatzt: Wurden die Teile früher einfach nur gnadenlos im Zimmer verteilt, werden sie jetzt vorher wenigstens einmal zusammengesetzt. Das auch rasend schnell und auch schon außerhalb der angegebenen Altersgrenze (ja, da pocht das Mama-Herz  ob dieser „Hochbegabung“ *hust*). Dafür hat sie es noch nicht mit den Gesellschaftsspielen bzw. Regelverständnis. Aber ich denke, das ist nur eine Frage der Zeit, bis mir ein Schicksal am Esszimmertisch mit endlosen Runden von „Tier auf Tier“ oder  dem „Sneckenpiel“ droht.

Seit letztem Jahr war sie dann auch einmal in der Woche im Spielkreis (Kinderbasteln) anzutreffen. Nach einem Tag Eingewöhnung (selbst die war eigentlich nicht nötig) blieb sie dann alleine dort. Drei Stunden Ruhe für mich. Und Spaß, Freude und Basteleien für das Mini-Göörl. So haben wir schon eine beachtliche Sammlung an selbstgemachten Schätzen, die auch nicht weggeschmissen werden. Bisher ist der Platz ausreichend. Leider war letzte Woche der letzte Termin und es hieß Abschied nehmen. Gottseidank bleibt eine Verbindung bestehen, denn ein Mädel aus dem Spielkreis kommt in die gleiche KiGa Gruppe. Auch mit der Mama verstehe ich mich gut. Der KiGa startet dann am 26.08., wo wir nach dem Schnuppertag direkt abgemacht haben, das sie generell ne Stunde länger bleibt als geplant und den ersten Tag schon von 8-12 Uhr starten. Allein. Ich bin gespannt.

Eine sehr große Liebe: Die Feuerwehr. Mit dem Papa gehts daher so oft es geht zur Jugendfeuerwehr. Immerhin hat sie ja schon ihre eigene Ausrüstung. Jetzt fehlt ihr nur noch ein Feuerwehrschlauch. Da muss ich wohl ran und was nähen.

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Tja und was soll ich sagen: Auch die Wut-Tierchen haben irgendwie den Weg zu uns gefunden. Es hält sich in Grenzen, zehrt aber trotzdem oft an den Nerven, vor allem, wenn das Krachelinchen dann auch noch was will. Auch die Situation beim Einkaufen ist – wie sage ich es nett – blöd. Sie hat nämlich ein ausgewachsenes Weglauf-Gen gepaart mit verschließbaren Ohren. Das läßt mich dann schonmal zur dauermotzenden Mutter mutieren, was mich selber nervt. Aber auf die Straße laufen oder allein auf  Rolltreppe treten oder in den Aufzug einsteigen geht nunmal nicht. Zumal ich ja jetzt noch das Krachelinchen dabei hab.

Und das Krachelinchen: Von der ersten Sekunde wurde die kleine Schwester mit großen Augen angenommen. Wir dürfen sie nicht zurück geben und es wird auch penibel darauf geachtet, das „Fremde“ sie auch ja wieder zurückgeben. Ein falscher Spruch kann da schon mal zu Tränen führen. Leider führt diese Geschwisterliebe dazu, das sie immer, aber auch wirklich immer am Krachelinchen rumfummelt, bevorzugt wenn die Kleine ENDLICH eingeschlafen ist. Da kann ich ihr tausendmal ins Gewissen reden, es nutzt nix.

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Andererseits ist sie mir insofern einen große Hilfe, das sie sich nahezu immer selbst beschäftigt. Wenn ich dann mit dem Baby im Bett einschlafe beim Stillen (was aufgrund des Schlafmangels sehr oft passiert) ist sie am Spielen in ihrem Zimmer. Und ja, manchmal auch etwas länger vorm Fernseher. Da es sie aber nicht nachhaltig im freien Spielen können stört seh ich das nicht so eng. Was allerdings nicht so richtig funktioniert ist, gemeinsame Kuschelzeit zu etablieren, denn das will sie meist nicht. Natürlich kommt sie oft an und will mal kurz kuscheln, aber genauso schnell ist sie dann auch wieder weg. Das äußert sich allerdings darin, das sie Nachts weinend aufwacht und erstmal nicht zu beruhigen ist, auch von mir nichts will, obwohl sie nach mir ruft. Liegt sie dann zwischen uns, werde ich ausgiebig bekuschelt, was dann wiederum mit dem Stillen von Krachelinchen kollidiert, da sie durch den „Krach“ der großen wach wird. Mal sehen, wie wir aus diesem Kreis raus kommen.

Alles in allem sind der Queenbändiger und ich sehr zufrieden und stolz über die Entwicklung vom Mini-Göörl. Auf das ein oder andere hätten wir verzichten können, z.b. den Krankenhausaufenthalt nach dem Genuß von Nagellackentferner. Aber die unzähligen schönen Momente wie das Blumenstreuen vor zwei Wochen auf der Hochzeit unserer Freunde entschädigt alle Mal.
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Es ist echt unvorstellbar, dass wir jetzt schon drei Jahre mit diesem Zauberwesen verbracht haben. Die uns so oft zum Lachen bringt, auch wenn sie nur Dummfug im Kopf hat oder ihrem Sternzeichen alle Ehre macht und brüllt wie ein Löwe.

Bleib so wie du bist „Große Swester“.. Wir haben dich sehr lieb.

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

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