Andersrum

Mein Reboarder-Herz blutet. Das Mini-Göörl fuhr bis heute bis auf wenige Ausnahmen (im Zweitsitz beim Papa oder Opa) rückwärts. Wir haben uns als sie acht Monate war für einen HTS Besafe Reboarder entschieden, weil ich wollte, das sie möglichst lange rückwärts fährt. Ihr hat das auch immer sehr gut gefallen und mit einem Spiegel, der an der mittleren Kopfstütze angebracht war, hatte ich sie immer im Blick.

Als wir den Sitz anschafften fuhren wir einen Touran. Der Sitz passte dort ausreichend rein, nur fand ich es als Beifahrer manchmal unbequem, weil der Sitz zu weit vorne war. Da ich aber meist eh mit hinten saß, war es nicht so tragisch.

Durch das Firmenleasing wechseln wir regelmäßig das Auto (vorher 9Mon, jetzt nur noch 6Mon) und haben uns beim letzten Wechsel für einen Caddy entschieden. Ein wares Platzwunder im Kofferraum und auch die Rückbank bietet ausreichend Platz. Allerdings ist die Rückbank relativ hoch im Vergleich zum Touran.

Daher verbaute mir der Sitz die Sicht nach hinten. Ich habe also immer einen großen, schwarzen Fleck zum hinteren Fenster auf der Beifahrerseite. Ein bis zweimal hätte das meiner Nachbarin beinahe schon das Leben kosten können, weil ich sie einfach nicht sah. Mit der Zeit entwickelte ich aber eine Technik, indem ich diesen schwarzen Fleck umgehen konnte, indem ich mich im Sitz hochdrückte.

Nun ist es ja so, das #Gisela im Anmarsch ist und somit auch ein gewisse Unbeweglichkeit oder anders gesagt, ein dicker Bauch. Das hochdrücken wird daher etwas mühselig. Auch beim reinsetzen des Mini-Göörls in den Sitz gabs immer wieder Probleme, weil sie bockte und die Beine durchdrückte oder sich einfach auch mal im Gurt verhedderte aufgrund der Konstruktion des Gurtsystems, mit dem der Sitz befestigt ist.

Aus diesem Grund habe ich mich heute wirklich schweren Herzens und einer großen Portion schlechten Gewissens dazu entschieden, den Sitz umzudrehen (gottseidank gibt der Sitz diese Möglichkeit her). Solange #Gisela dann noch in der Babyschale ist, bleibt der Sitz so, dann erfolgt der Wechsel in einen Folgesitz für das Mini-Göörl und #Gisela übernimmt den Reboarder.

Ich versuche mich mit dem Gedanken zu beruhigen, dass das Mini-Göörl immerhin 2,5 Jahre rückwärts gefahren ist. Auch das Mini-Göörl war heute etwas verwirrt, als sie plötzlich vorwärts fuhr (obwohl sie diese Variante schon kennt). So ganz geheuer war ihr das aber nicht. Mal sehen, ob sie die nächsten Tage meckert oder es dann so annimmt.

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

 

 

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