Mein 2014 mit kleinem Ausblick auf 2015 und Gisela

Heute ist es soweit. Der letzte Tag des Jahres 2014. Es ist viel schönes passiert. Auch sehr viel, auf das ich gerne verzichtet hätte. Dazu bin ich gerade etwas Schreibfaul.

Nachdem ich im letzten Jahresrückblick so euphorisch schrieb, das ich schmerzfrei bin nach der Gallenblasen-OP schreibe ich das jetzt hier mal ganz leise. Denn keine zwei Tage nach Silvester saß ich das erste Mal in der Notaufnahme, weil ich unerträgliche Schmerzen hatte. Leider dauerte es weitere drei Tage bis ich dann endgültig ins Krankenhaus kam (schon mit gelber Haut), weil sich ein Steinchen noch versteckt hatte und das jetzt Probleme bereitete. Man setzte mir einen Stent in den Gallengang und nach drei Tagen durfte ich dann wieder heim.

Drei Monate später musste ich erneut ins Krankenhaus, weil der Stent getauscht werden sollte. Gottseidank fand man keine weitere Steine (die sich leider immer noch bilden können) und so brauchte ich keinen weiteren Stent. Worüber ich sehr froh war, denn das hätte regelmäßige KH-Aufenthalte mit Vollnarkose und Röntgen nach sich gezogen. Seit dem bin ich aber wirklich schmerzfrei geblieben und hoffe, dass das so bleibt. Lediglich muss ich jetzt darauf achten, was ich esse bzw. wann ich was esse, denn durch die verminderte Fettverdauung kriege ich da manchmal Probleme. Is ja nicht so, dass ich auf fettiges Essen verzichten will kann.

Ansonsten kann ich mich nicht beschweren. Wir waren Pfingsten mit dem Mini-Göörl im Zeltlager der Jugendfeuerwehr. Es war heiß, aber wir hatten großen Spaß. Am 3. Adventswochenende waren wir in München und da dann auch kurz in den Bergen inkl. Schnee, wodurch das Mini-Göörl in Verzückung geriet.

Überhaupt hat das Mini-Göörl sich super entwickelt. Sei es in der Motorik oder in der Sprache. Wollte sie vorher nie Türmchen bauen, so macht sie jetzt nichts mehr anderes. Ich sag mal so: Lieber spät als nie..

Mit dem wachsen selber hat sie es nicht so, genauso mit dem Gewicht, aber ich bin nicht traurig drum, denn mit 10kg ist sie echt ein Leichtgewicht.

Seit kurzem geht sie einmal in der Woche zum Spielkreis für 3 Stunden. Alleine.. sie nennt es „Kinderbasteln“. Den ersten Tag sollte ich zur Eingewöhnung da bleiben (vorgesehen sind so 3-4 Termine), zusammen mit der Leiterin beschlossen wir aber schon beim nächsten Mal, dass sie alleine bleibt – was super klappte. Lediglich beim abholen weinte sie, das lag aber nur daran, das sie kurz vorher gestürzt war. Die anderen Male war ich quasi unsichtbar und musste sie regelrecht nach Hause schleifen.

Beim durchschauen der Bilder für das diesjährige Weihnachtsgeschenk für die Großeltern und Paten habe ich gesehen, wie sie sich auch vom Aussehen verändert hat. So hat sie jetzt endlich richtig Haare auf dem Kopf und ich kann „Zöppe“ machen. Mittlerweilen lässt sie diese auch drin, anfangs musste ich sie immer davon abhalten, sie rauszuziehen.

2-Februar OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Sprechen wird auch immer besser, so das die Verständigung immer besser wird. Die Klinken ins Treppenhaus und in die Küche wurden umgebaut, so dass sie nicht mehr abhauen bzw. die Küche überfallen kann.

Auch will sie oft „Zinsessin“ sein und besteht auf Kleid und Rock. Trotzdem spielt sie auch mit ihrem Akkuschrauber oder Hammer.

Bei der WM hat sie mitgefiebert und verlangte immer nach „Land“ – dem Schminkstift mit den Deutschlandfarben, der dann ihre Wange zieren sollte.

Dann natürlich der zweite Geburtstag. Und die Adventszeit. Sie weiß jetzt das der „Mann“ die Geschenke bringt. Und das man vorher jeden Tag ein „Geschenk“ bekommt – aus dem Adventskalender. Manchen Morgen direkt nach dem Aufwachen – vom öffnen bis zum Fragen vergingen Nanosekunden – kam die Frage nach „Schenke?“

Entsprechend groß war dann auch die Freude am Heiligabend, als sie dann euphorisch und ohne weitere Anweisungen die Geschenke unterm dem Baum aufriss.

Gesundheitlich ist das Mini-Göörl auch recht gut durchs Jahr gekommen. Ausser Schnupfen und die übliche Jahresend-Erkältung (ach ja und der erste Mittelohrentzündung) hatte sie nichts. Nur am 12. Oktober war der Schreck groß, als sie an den heißen Grill fasste, was aber relativ glimpflich ablief und „nur“ mit leichten Brandblasen einherging.

Alles in allem war das Jahr schön. Wie gesagt, auf das eine oder andere würde ich gerne verzichten, aber das gehört wohl oder übel dazu.

Worüber ich mich freue ist, dass ich in diesem Jahr viele neue und liebgewonnene Menschen gefunden habe. Meine Schwestern „zwangen“ mich ja quasi, jetzt doch mal zu twittern, was ich dann ich glaube ab April auch aktiv tat. Dabei habe ich die wunderbare Sevérine von Mama on the Rocks kennengelernt, bei der ich mich im August ein bisschen ausheulen konnte. Meine „Französin“ Tanja von Tafjora, die mich im Dezember in ihre BloggersWeihnacht aufnahm und deren kleiner Sohn jetzt wohl ein Auge auf das Mini-Göörl geworfen hat :). Die liebe @himbeerrot, die trotz ihrer Krankheit nicht den Mut verliert und einen mit ihren Tweets oft auf den Boden zurückholt, wenn einen das große Mimimi überfällt. Und all die anderen wunderbaren Damen und Herren, die ihr in meiner Timeline bei Twitter oder in meiner Blogroll findet.

Und nicht zu vergessen meine liebe (jetzt ehemalige Kollegin) Peggy von Land-und-Kind , die uns immer ausreichend mit den tollen abgelegten Sachen ihrer beiden Mädels versorgt. Das gemeinsame Kaffeetrinken wiederholen wir auf jeden Fall!!


20141223_135524_resized

Das Beste kommt natürlich zum Schluss: Gisela. Wenn alles gut geht, wovon ich jetzt mal ganz, ganz stark ausgehe (das Schicksal kann nicht so gemein sein), dann wird Gisela zum Ende Juni hier einziehen.

Wer sich jetzt denkt: Oh das arme Kind.. Keine Angst, Gisela ist nur der Projektname. Das Mini-Göörl lief vor der Geburt unter dem Namen „Gustav“. Daher dachten wir uns, diesmal ist ein weiblicher Name dran. Das hat aber rein gar nichts mit dem Geschlecht des Kindes zu tun, das wir noch nicht kennen und auch bis zur Geburt für uns behalten. Ein bisschen Überraschung muss sein:)

Leider bin ich kopftechnisch nicht soo frei, wie ich es mir wünschen würde, da wir bereits im Juli/August gehibbelt haben, aber das Osterhäschen wollte leider nicht und brachte mir dann auch glatt zwei weitere Aufenthalte im Krankenhaus ein, weil es sich trotz allem festgesetzt hat. Das ganze hängt jetzt nach der kritischen Zeit komischerweise schlimmer als dunkle Wolke über mir als in den ersten Wochen.

Von der medizinischen Seite ist aber alles ok, was vorher halt nicht war, denn da hat es alles schon nicht von der Zeit und Größe und überhaupt gepasst. Ich habe Gisela sogar schon winken gesehen. Was ungemein beruhigt und wichtig für den Kopf ist.

Nachdem jetzt auch die anfängliche Übelkeit überstanden ist, geht’s mir wieder (bis auf die Müdigkeit, die nächtlichen Toilettengänge und die kleinen Zipperlein) richtig gut.

Also:

Kommt alle gut ins neue Jahr 2015, lasst Euch nicht ärgern und das hoffentlich alle Eure Wünsche für das neue Jahr in Erfüllung gehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

Advertisements

2 Kommentare

  1. Mike · Februar 7, 2015

    Schön, dass du auf Twitter bist. Und natürlich alles Gute für das/den/die kommende „Gisela“! 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s