Eine kleine Weihnachtsgeschichte: Der Keksklau

Xu3-jZLB.jpg small

Die liebe Tanja von Tafjora – wenn ich meinem Mann von ihr erzähle spreche ich immer von meiner Französin 🙂 – hat mich gebeten zu ihrer Bloggers Weihnacht einige Fragen zu beantworten und etwas für das 19.te Türchen bereitzustellen. Ich habe mich sehr über die Anfrage gefreut. Vielen Dank dafür. Und das Du, liebe Tanja das alles so auf die Beine gestellt hast, trotz jetzt zusätzlichem Umzugsvorbereitungsstress. Ich bin froh, Dich und Deinen Blog (vor allem den MonteMon) über Twitter gefunden zu haben

Die Bloggers Weihnacht mit meinem Interview und mit den bisherigen 18 Türchen und den noch 5 kommenden Türchen findet ihr Hier

Und jetzt möchte ich Euch zeigen, was sich hinter meinem Türchen versteckt. Eine kleine Geschichte, die ich vor ein paar Jahren schrieb. Gerne hätte ich sie noch illustriert, aber dafür fehlt mir das Talent 🙂 Viel Spaß


Der Keks-Klau

„Wer hat schon wieder von den Keksen genascht??“

Mama war richtig böse. Da konnte doch wieder einer nicht bis Weihnachten warten. „Also! Wenn das so ist, dann wird es zu Weihnachten halt keine mehr geben, ganz einfach!!“ sagte Mama und ging aus der Küche. Tim und Anja sahen sich ratlos an. Da die beiden im gleichen Zimmer schliefen, waren sie sicher, dass es keiner von ihnen war. Und Miez, der Kater konnte es ja wohl auch nicht sein. Wie sollte er denn auch die Keksdose mit seinen Pfoten aufbekommen?

Die beiden beschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen. Letztes Jahr hatte Opa ihnen diese tolle Fotoausrüstung geschenkt.

Tim und Anja installierten also ihre Kamera und zogen eine Schnur über den Boden. Damit sollte der Übeltäter den entscheidenden Schnappschuss selber auslösen.

Am nächsten Morgen liefen sie sofort in die Küche um zu schauen, ob sie erfolgreich waren. In der Tat gab es ein Bild. „Oh Mann, der Keksklauer hat sich vermummt!“ stellte Tim fest.

„Wie sollen wir jetzt rauskriegen, wer uns Weihnachten verdirbt?“ fragte daraufhin Anja. Ganz aufgeregt beschlossen beide, sich selber auf die Lauer zu legen.

In der folgenden Nacht hielten sie Wache. Doch niemand erschien. So ging es auch die nächsten fünf Nächte. Immer wieder versteckten sie sich in der Speisekammer. Aber nichts geschah. Kein Keksklauer weit und breit.

„Wir müssen uns etwas anderes überlegen!“ meinte Anja ganz enttäuscht. „Aber was nur?“ „Ich glaube, ich weiß was das Problem ist!“ antwortet Tim. „ Der Keksklauer ist vorsichtig geworden nach dem Foto. Er hat bestimmt immer geschaut, ob wir schlafen und als wir nicht in den Betten waren, hat er sich nicht getraut.“ „Genau und deshalb müssen wir einen Trick anwenden!“

In der nächsten Nacht lagen sie wieder auf der Lauer und tatsächlich: Jemand schlich sich in die Küche und ging an die Keksdose. Tim und Anja sprangen aus ihrem Versteck. „Ha, erwischt!“ riefen beide gleichzeitig. Der Keksklauer ließ vor Schreck die Keksdose fallen.

„OPA??“ Tim konnte es nicht glauben. Opa war der Keksklauer. „Oh, ihr Schlingel. Ihr habt mich reingelegt. Und ich dachte, ihr schlaft.“ Tim und Anja hatten nämlich Kissen unter die Decke gepackt, so daß es aussah, als wenn die beiden schliefen. „Werdet ihr mich jetzt verraten?“ wollte Opa wissen. „ Naja, die Kekse können wir ja wohl vergessen!“ Tim schaute auf die Kekse, die am Boden lagen. Nur Miez freute sich darüber. Er machte sich genüßlich über die Kekse her. „Backen wir doch neue!“ schlug Anja vor.

Also machten sich die drei daran, neue Kekse zu backen.

Als sie fast fertig waren, kam Anja plötzlich ein Gedanke: „Ohje, wie erklären wir das denn der Mama?“ Opa grinste nur: „Ich hab da schon eine Idee.“

Morgens ging Mama wie immer in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten. Auf dem Tisch standen mehrere Schüsseln mit Keksen und ein Bild.

Und was war wohl auf dem Bild zu sehen?

weihnachtsmann

 Ein backender Weihnachtsmann!


Ich wünsche Euch noch eine ruhige und besinnliche Adventszeit. Ich selber muss jetzt noch ein bisschen ranklotzen, damit der Weihnachtsmann bzw. das Christkind pünktlich fertig ist. Von wegen frühzeitige Planung und so.

In diesem Sinne mit einem feierlichen und klingenden Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s