Themenwoche Feuerwehr: Die Alarmierung

So schnell geht eine Woche rum. Und somit auch meine Themenwoche. Heute wollte ich auf die Fragen von Silvia von Alles schläft… eingehen. Diese stellte sie nach einem Aufruf von mir über Twitter. Dabei habe ich festgestellt, das ich die Fragen zum Einstieg in die Berufsfeuerwehr und zu Jugendlichen in der Feuerwehr gestern schon beantwortet habe. Soviel zum vorbereiten meiner Blogbeiträge 🙂

Eine Frage kann ich aber noch in den heutigen Beitrag mit übernehmen:

Wie funktioniert das heute eigentlich mit dem Alarm, da ist die Technik doch auch bereits weiter,oder?

In der Tat. Ich bin 95/96 in die aktive Feuerwehr gekommen und habe mit Übertritt einen Alarmempfänger bekommen, den ich fort an Stolz wie eine Trophäe mit mir rumschleppte. Ich vergaß ihn leider einmal im Fahrschulauto, was ich erst bemerkte, als der Fahrschullehrer mir den am Folgetag in die Hand drückte. Soviel dazu.

Sofern ein Einsatz von Nöten ist, löst die Berufsfeuerwehr entsprechend aus und man erhielt die Meldung: „Alarm Einsatz“. Der Puls war dann jedes Mal auf Highlevel, weil die Lautstärke doch recht laut war und man selbstverständlich aufgeregt ist.Dann hab ich mich auf mein Fahrrad bzw. später auf meinen Motorroller geschwungen (kurzweilig auch in mein Leihauto) und bin die Straße hoch zur Feuerwehr gerast. Später wurde ich vernünftiger, denn es nützt ja nix, wenn ich auf dem Weg dahin verunglücke. Wenn man eine Rauchsäule sieht, wie es 2006 bei unserem großen Scheunenbrand hier im Ort war, macht es die Sache aber nicht einfacher.

Die Alarmierung durch Sirenen erfolgt bei uns nur noch im Landkreis. Da wir am äußeren Zipfel des Stadtgebietes wohnen sind wir von mehreren Orten umzingelt, die noch Sirenen einsetzen. Deren Einsatzgebiete sind unteranderem eine Bundesstraße und auch die Autobahn A7, die Luftlinie 1,5 km von uns entfernt ist. Als freiwillige Feuerwehr müssen unsere Jungs und Mädels da nicht ran, weil das nicht unser Einzugsgebiet ist. Trotz allem haben die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis teilweise Alarmempfänger, die auch den Funkverkehr übertragen, aber wie das genau gehandhabt wird, kann ich leider nicht sagen.

Mittlerweilen gibt es auch „Pieper“ die den Einsatzort anzeigen können. Die erhalten z.b. die Ortsbrandmeister (und Stellvertreter) und die Gruppenführer. Der Queenbändiger hat so einen. Was manchmal ein bisschen nervt ist, wenn die Berufsfeuerwehr ein und die selbe Meldung mehrmals raushaut, so dass das Ding mehrmals auslöst. Besonders dann, wenn der Mann nicht zuhause ist und das Kind gerade schlafen soll. Da er ja in Wolfsburg arbeitet, macht es keinen Sinn, den mitzunehmen, den bis dorthin reicht der Empfang nicht.

Leider ist es auch so, dass das Ehrenamt Freiwillige Feuerwehr bei vielen Arbeitgebern nicht besonders gut ankommt. So leidet die Feuerwehr in den typischen „Arbeitszeiten“ unter der geringen Anzahl von Kameraden, die zum Einsatz erscheinen können. Viele nehmen den Alarmempfänger daher gar nicht erst mit.

Trotz allem hat unsere Feuerwehr gerade regen Zulauf, so dass man sich da aktuell keine Sorge um den Nachwuchs machen muss.  Wenn ihr also ein Ehrenamt ausüben möchtet, nehmt auch ruhig die Feuerwehr mit in Betracht. Auch als Frau.

20140606_143745

Ich hoffe, das Euch meine Themenwoche gefallen hat.

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s