Under the Sea

Da der Queenbändiger Urlaub hat und Regen angesagt war, wollten wir etwas im Indoor-Bereich machen. Da er auch durch VW für viele Sachen in der Region Vergünstigungen bekommt passte es, das wir ins Sealife-Hannover fuhren.

Da das Mini-Göörl auch TOTAL auf Nemo (oder in ihrer Sprechart MEMO) steht, bot es sich doppelt an. Also machten wir uns Richtung Herrenhausen auf und enterten das Sealife.

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Gleich im Eingang stand ein Schildkröten-Aufsteller, der das Mini-Göörl bereits in Verzückung und mich in Schwulitäten brachte, denn ich hatte sie auf dem Arm und wir mussten noch nen Moment warten. Dann ging es los. Im Mangrovenwald war sie schon kaum zu halten. Fiiische, Fiiische.. Lief von Aquarium zu Aquarium und im Kreis und ach… Ein Sack Flöhe zu hüten ist einfacher, sag ich Euch.

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Die Rochenfütterung haben wir knapp verpasst, wir sind aber auch gerade erst reingegangen, von daher verschmerzbar. Ich finde es ja faszinierend, wenn die Rochen da durchs das Becken schweben. Und in einem anderen kleinen Becken waren die Röhrenfische (ich glaub zumindest, den Namen gehört zu haben).. die schauten immer mal wieder aus ihren Löchern hinaus und zogen sich wieder zurück..

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Das Mini-Göörl rannte weiter.. hin und her und weiter.. Durch die Kinderpiratenhöhle, ins Unterwasserkino wo die Oktonauten liefen und wieder zurück. Immer unter Strom.

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Dann kam das große Becken mit dem Ozeantunnel.. Oaarrr.. da würde ich mir gerne nen Liegestuhl reinlegen und einfach nur schauen.. so wahnsinnig toll, wie die Rochen und Haie da über einen hinwegschwimmen. Oder die wirklich riesige Meereschildkröte „Oskar“.. Die großen Haie hielten leider gerade Siesta, der Queenbändiger war der festen Meinung, das sie tot sind.

20140910_111735_resized20140910_112012_resized20140910_112218_resizedLeider sind die Bilder teilweise etwas unscharf, Aquariumglas, schnelle Meerestiere und Handykamera sind leider keine gute Kombi.

Nemo haben wir natürlich auch gesehen, was das Mini-Göörl dann doch mal dazu brachte, einen Moment innezuhalten.

20140910_111340_resized20140910_111448_resizedUnd Dori war natürlich auch zu sehen.. genauso Nemo´s Freunde, die das Mini-Göörl teilweise schon benennen kann, wo ich noch am überlegen bin. Wir haben halt den Film und nutzen ihn 🙂 Und natürlich auch ganz viele „Anemomenen“ waren zu sehen.

20140910_110548_resized20140910_112459_resizedIch bin hier glaub ich nicht mehr ganz in der Reihe mit den Bildern, falls sich jemand der sich auskennt das sehen wird. Hier noch ein paar weitere Bilder.

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Was ich schön fand, es gab einen „Streichelbereich“. Dort durfte man die Seesterne und Anemonen berühren und ab und an ist auch eine Garnele vorbeigeflitzt. Ein „Pirat“ hat uns einiges erklärt, er wollte uns auch zum Piratendiplom überreden, aber das haben wir doch lieber den Kindern überlassen 🙂 Aber so ein Seestern ist schon komisch anzufassen.. rauh, aber total weich vom Körper.

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Es gab auch einen Aussichtsturm, der einem so ein bisschen das Tropenfeeling vermitteln soll. Es war schon recht warm, aber angenehm. Es gab auch ein Krokodil zu sehen und knallblaue Frösche, aber wie gesagt Glasscheiben und Fotoapparat/Handy sind nicht sehr kompatibel.

20140910_113429_resizedDer Queenbändiger auf Beobachtungsposten

Nach knapp einer Stunde waren wir soweit durch, guckten uns noch mal die Fütterung der Meeresschildkröte an. Diesmal nahm das Mini-Göörl auch die Rochen richtig wahr .. Maaamaa, gucke.. Da es in dem Tunnel aber doch recht beengt war, sind wir dann schnell wieder raus und dann Richtung Ausgang. Natürlich kommt man dann unweigerlich durch den angeschlossenen Shop – tricky – und so stürmte das Mini-Göörl hektisch umher. Und dann sah sie das Regal mit den Plüschtieren –  NEEEMOOO – zack, im Arm gehabt. Ich sagte vorher schon zum Mann, wenn es einen Nemo gibt, nehmen wir den mit. Ähhm ja. 20 Euro für das häßliche Viech, nein Danke. Gottseidank ist sie da genügsam und läßt es sich gefallen, wenn ich ihr die Sachen wieder abnehme und zurücklege. Und Gottseidank fand sich dann eine Plüsch-Dori für knapp 6 Euro, die genauso geherzt wurde. Dazu gab es dann noch ein paar Plastefische (leider kein Schleich) und eine Postkarte mit Clownfischen, die ich ihr dann im Zimmer aufhänge.

Wir machten uns dann auf den Rückweg und das Mini-Göörl ist das erste Mal bewußt durch Laub gelaufen. Sie hat sich gefreut wie ein Schnitzel.

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Da es ja auf dem Weg lag, haben wir noch einen Zwischenstopp bei IKEA gemacht zum Mittagessen – bzw. Wildtierfütterung. Dabei trafen wir dann noch durch Zufall den Papa und die kleine Freundin aus unserer Playdate-Gruppe. Die beiden Mäuse freuten sich sehr. Selbstverständlich waren wir dann noch etwas gucken und shoppen – ich brauchte klassischerweise Kerzen 🙂 Also die großen Duftkerzen. Wir haben uns auch ein Bett angeschaut, da wir nach 12 Jahren was neues brauchen. Leider passt mein Wunschbett nicht, zumindest nicht mit dem Kopfteil.. Mist, dann müssen wir weitersuchen.

Auf dem kurzen Rückweg (sind nur knapp 25 km mit Autobahn) von Hannover nach Hildesheim ist das Mini-Göörl eingeschlafen.

20140910_145333_resizedDori wurde gleich mal als Kopfstütze missbraucht

Da es kurz vor drei war, habe ich sie zuhause auch direkt wieder geweckt. Ich hatte nämlich keine Lust wieder bis 23 Uhr mir ihr zu sitzen, bis sie schläft (war vorgestern so, daher musste ich sie gestern morgen über ne halbe Stunde wecken). Sie war aber durch den Vortag auch noch entsprechend fertig, dazu Sealife und Ikea, das sie dann anstandslos um 21 Uhr einpennte. Vorher aber dann doch nochmal aufdrehte und halligalli machte.

Zum Sealife läßt sich abschließend sagen: Mit größeren, geduldigeren Kindern sehenswert (zumal man einen Tagespreis bezahlt und zwischendurch auch mal raus kann). Bei manchen Aquarien wäre ich gerne länger vor stehen/sitzen geblieben. Das Mini-Göörl war vereinzelt fasziniert, aber doch mehr darauf erpicht, vor uns wegzurennen und eigene Wege zu gehen. Und dafür ist es (auch bei ermäßigtem Preis) zu teuer.

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

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