Neue Wege

Die Woche fing aufregend an. Endlich habe ich es geschafft, einen Anmeldetermin für den (Wunsch-)Kindergarten ausgemacht. Der war nun am Montag. Die Leiterin empfing uns sehr freundlich. Da das Mini-Göörl drohte innerhalb weniger Minuten ihr Büro zu zerlegen, nahm sie die Kleine an die Hand und besorgte ihr etwas Spielzeug. Muss ich dazu sagen, dass sie keinerlei Probleme damit hatte, mit einer ihr fremden Person mitzulaufen??

Sie erzählte uns einiges zum Kindergarten, auch zum Angebot und das sie ab nächstem Jahr schon mal langsam anfangen, ihre Gruppen zu verkleinern. Örrks.. fängt ja schon gut an. Problem ist, dass ein Teil des Kindergartens in einem alten Haus untergebracht ist, was der Stadt gehört. Die will das Haus nicht renovieren, sondern 2017 abreißen. Damit fällt ein Gruppenraum, der große Bewegungsraum und viel Unterstellfläche weg. Das „neue“ Gebäude kann das nicht auffangen. Ich weiß, wovon ich spreche, denn die Räumlichkeiten waren früher die Grundschule, die aus zwei Räumen im alten und zwei Räumen im alten Gebäude. Es gab damals nämlich nur jeweils 1x Klasse 1-4.

Nachdem das Schriftliche erledigt wurde bekamen wir eine kleine Führung. In den Krippenraum durften wir nicht, da dort gerade eine Eingewöhnung lief (unter anderem eine Krabbelgruppenfreundin vom Mini-Göörl). Die Leiterin der Ganztagsgruppe (8-16 Uhr) kennen wir dank der Feuerwehr schon. Auch die angestellte Köchin ist uns wohlbekannt . Schon mal gute Zeichen. Das Mini-Göörl lief in den Raum und setzte sich gleich an den Maltisch, was den dort verweilenden Mädels allerdings nicht gefiel.

Es ging dann weiter in die Gruppe, die bis maximal 14 Uhr da ist. Da kannten wir auch gleich einige der Kinder, unteranderem der Sohn meiner besten Freundin, der das Mini-Göörl glatt verleugnet hat .. Nää, kenn ich nicht..(obwohl die beiden einander doch schon versprochen sind). Auch dort stürzte sich das Mini-Göörl ins Getümmel und ward nicht mehr gesehen. Derweil gingen wir Eltern mit der Leiterin noch etwas weiter rum. Vermisst wurden wir nicht. Es wurde auch etwas schwierig, das Mini-Göörl aus dem Raum zu „entfernen“. Es wurde etwas gemotzt.

Wenn alles gut geht, dann wird das Mini-Göörl ab dem 01.08.2015 dort hingehen. Was für uns spricht ist die gewünschte Betreuungszeit 8-12 Uhr und das im nächsten Jahr die eine Gruppe fast vollständig in die Schule überwechselt. Also drückt die Daumen.

Natürlich werden wir auch noch in weiteren Kindergärten eine Anmeldung abgeben. Die zweite Wahl ist der Kindergarten, in den ich ging. Der ist ein bisschen „weiter“ weg, aber da sind zum Beispiel noch zwei Erzieherinnen, die ich schon hatte. Und ich kam 1984 in die Schule. 🙂

Die Notlösung ist der am nächsten gelegene Kindergarten, der mir aber schon von dem rein optischen nicht unbedingt zusagt. Vielleicht muss ich mir den mal von innen anschauen.

Ein bisschen war ich traurig, das wir das Mini-Göörl nicht direkt in den Kindergarten geben können. Nicht, damit ich Ruhe habe (dann hätte ich nicht drei Jahre Elternzeit anmelden müssen), sondern weil sie in der kurzen Zeit schon direkt mitmachen wollte. Auch die Leiterin meinte, das ich mir um die Eingewöhnung wohl nicht allzu viel Sorgen machen muss.

Jetzt muss ich mir bis zum Kindergartenstart im nächsten Jahr noch ein bisschen Ausgleich suchen. Auf jeden Fall gehen wir zum Eltern-Kind-Turnen. Ich hoffe wir kriegen auch noch nen Kurs der irgendwas mit Musik macht. Wenn das Kind tanzen und „singen“ kann, ist sie glücklich.

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

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