Ein kleiner Abschied

Heute war der letzte Tag unseres „Bewegte Kinder“-Kurses. Unsere Leiterin nimmt sich unteranderem aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit und führt den Kurs nicht weiter. Eine andere Leiterin, die diesen Kurs eventuell weiterführen könnte gibt es nicht.

Seit dem 28.09.2012 waren wir bei Claudia und haben erst den DELFI-Kurs mit ihr gemacht und dann später weiter mit bewegte Kinder. Wenn ich daran denke, dass das Mini-Göörl damals erst 8 Wochen und somit die Jüngste war wird mir ganz komisch. Manche der Kinder waren bis zu 5 Monate älter. Das war aber für mich kein Problem. Na gut, manchmal schon.. denn so doof wie es ist, man vergleicht dann doch, was die anderen können und was das eigene Kind nicht kann.

Im aktuellen Kurs war sie dann die zweitälteste, die erste die lief und den anderen in einigen Dingen voraus war (auch wenn sie immer noch zu dusselig ist, richtig Bobbycar zu fahren). Auch daran musste ich mich erstmal gewöhnen, da es ja nun das genaue Gegenteil war zum DELFI.

Unsere kleine Gruppe ist sehr schön zusammengewachsen. Nach dem ersten Kurs verließen uns drei Kinder, da diese bei einem anderen Träger weitermachten. So blieben dann 5 Kinder über. In der Zeit, wo aufgrund Krankheit unserer Leiterin oder auch durch Ferien keine Termine anlagen, haben wir uns dann privat getroffen und das soll auch so bleiben. Zwar müssen wir uns da neu einpendeln, da eine Mama demnächst wieder arbeiten geht, aber dann verlegen wir die Treffen auf den Nachmittag (was mir Zugute kommt, denn es war oft schwer sich morgens aus dem Bett zu pellen).

Wer sich jetzt fragt, was bewegte Kinder überhaupt ist: Jetzt mal grob gesagt handelt es sich um Kinderturnen. Jede Woche wurde mit einer musikalischen Begrüßung begonnen, danach gab es die „ÜberraschungsKiste“.. Unter einem Tuch waren immer spannende Sachen versteckt, z.B. Blätter, Papierknüddel oder Indoor-Sand (eine sehr tolle Erfindung) ..

Die Kinder durften dann ihre motorischen Fähigkeiten im Klettern, Balancieren, springen etc ausprobieren. Auch wir Eltern wurden gefordert.. Nach ner dreiviertel Stunde wurde dann mit einer Gesangsrunde das Frühstück eingeleitet. Bevor die Kleinen loslegen durften gab es noch eine kleine Geschichte mit Mama Ente und Baby Ente. Da holt Mama etwas zu essen, sagt : Kleine Ente bleib wo du bist, was die kleine Ente natürlich nicht tut und vom großen Fisch verschluckt wird. Dann kommt Mama wieder und ruft immer: Kleine Ente, wo bist du? Mehrmals gerufen hört der Fisch das und spuckt die kleine Ente wieder aus. So sind Mama Ente und die kleine Ente wieder vereint und die Kinder können frühstücken. Das Mini-Göörl kann es nun fast „mitsprechen“. Der Satz „Wo bist du“ gehört nun seit mehreren Monaten zu ihrem Sprachgebrauch, mittlerweilen klar verständlich.

Nachdem alle Köstlichkeiten aufgegessen waren (das Mini-Göörl war immer als erste fertig und hat dann bei den anderen geräubert, während ihr Essen meist kaum angerührt wurde), wurde dann nochmal eine Runde „geturnt“ bis zum Aufräumlied. Manchmal gab es dann ein Mitmach-Lied (wo wir Eltern wieder ackern mussten) oder wie heute jeder ein Schälchen mit Seifenschaum bekam und einen Schwamm dazu. Schwere Sauerei sag ich Euch.

Und zum Feierabend dann das obligatorische „Alle Leut“. Das Mini-Göörl singt da auch schon gut mit. Das „NACH HAUS“ kommt mit wahrer Inbrunst. Auch bei Hagebau kommt das ganz witzig, wenn man in einer langen Schlange steht und es nicht voran geht und sie dann anfängt zu singen: Alle Leut, alle Leut gehen jetzt nach Haus.

Jetzt müssen wir uns nach einem anderen Programm für das Mini-Göörl umschauen. Vielleicht sollte ich endlich mal mit ihr Schwimmen gehen, das wollte ich eigentlich schon machen, als sie noch ein Baby war, aber naja, was soll ich sagen, irgendwie passte das nie. Wir waren schon beim Kinderturnen vom Sportverein, da der Termin aber auch immer Dienstags war, wurde das immer ein bisschen viel, daher habe ich das erstmal gelassen. Jetzt können wir das wieder in Angriff nehmen.

Auch Musikgarten schwebt mir vor, denn wenn das Mini-Göörl war mag ist das Musik. Sie tanzt, sie singt, sie kloppt auf ihre Bongos als wenn es kein morgen gibt. Allerdings sind die hier so gefragt, das die immer schnell ausgebucht sind.

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

 

 

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