Waldspaziergang

Als ich heute morgen aus dem Fenster blickte, war mir nach Sofa-Tag. Eigentlich meinte der Queen-Bändiger, dass das Wetter ab heute so richtig gut wird. Naja..

Um elf Uhr wollte ich das Mini-Göörl nur kurz in den Schlaf begleiten, was insofern gut klappte, das ich glatt mal bis 13:45 Uhr mitschlief.. Das Mittagessen verschmähte das Kind, weil sie es nicht schaffte selber zu essen, die böse Suppe ist doch immer wieder vom Löffel gelaufen.

Gegen 15:45 Uhr blickte ich dann nochmal zaghaft raus. Es war ein Ansatz von Sonnenschein zu sehen und ich überlegte kurz ob ich mit dem Mini-Göörl rausgehe. Gesagt, getan, Kind fertig gemacht und raus.

Da wir sehr naturnah wohnen (hinterm Haus erstrecken sich die Felder) ging es dann Richtung Wald.

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Das war teilweise wieder etwas mühselig, da viele Steine unseren Weg säumten, die alle einzeln begutachtet werden mussten. Also Kind eingesammelt, wieder aufs Dreirad verfrachtet und bis zum Wald geschoben. Man will ja auch weiterkommen.

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Hier führt ein Pfad nah am Waldrand entlang, der trotzdem schattig und reichlich grün ist. Erst traute sich das Mini-Göörl nicht vorwärts.

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Es war das erste Mal, das wir diesen Weg gegangen sind, seit das Mini-Göörl da ist, weil er teilweise nicht sehr Wagen-tauglich ist. Es gab dann aber viel zu gucken. Eine leeres Vogel-Ei (Ei-Ei), viele Tierchen, die herumkrabbelten.. Ein Baum, dessen Rinde erkundet wurde.

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Sie war teilweise so vertieft, das sie auch auf mehrmalige Ansprache nicht reagierte (oder reagieren wollte). Da sie gerne dazu neigt, grundsätzlich in eine andere Richtung zu rennen, wenn ich sie rufe (mit einem fetten Grinsen auf den Lippen) wagte ich diesmal ein Experiment und versteckte mich etwas entfernt, hatte sie aber noch im Blick und siehe da, ich wurde vermisst. Bevor sie sich zu sehr ängstigen konnte, habe ich mich aber wieder blicken lassen.

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Die Entdeckungstour ging dann weiter, es wurde mit beiden Händen im Laub gewühlt (immer in der Hoffnung, das sie nicht irgendwelche Tierexkremente erwischt) und auch Tierchen wurden verfolgt.

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Hierbei muss ich dazu sagen, ich habe so ne kleine Krabbeltier-Phobie. Wir hatten neulich eine kleine Bockkäfer-Invasion durch unser Kaminholz und das Mini-Göörl hatte eine an der Hose. Ich dachte es wäre irgendetwas anderes und machte es ab. Dabei habe ich mich so geekelt, das ich wirklich einige Zeit meine Hand waschen musste und auch danach war es noch nicht gut. Uähhh… Auch Spinnen sind für mich.. Furchtbar. Trotzdem lasse ich sie machen. Auch wenn sich innerlich alles in mir sträubt, aber ich will nicht meine Angst auf sie projezieren.

Als wir den Pfad dann verlassen haben ging es noch ein Stück durch den Wald, bis wir wieder auf den Feldweg kamen.

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Dort gab es dann nochmal ne Begegnung mit dem Hund eines Bekannten (unsere hatte ich zuhause gelassen, damit ich mich auf das Mini-Göörl konzentrieren kann) und es ging auf dem Dreirad weiter. Inklusive eines Gras-Bouquets, das sie aber immer wieder verlor. Nach dem gefühlten 10trillionsten Mal habe ich sie dann liegen lassen.

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An der Teufelsküche vorbei (ein Mini-Wäldchen) kamen wir dann zu den Pferde-Koppeln, wo tatsächlich auch einige Pferde standen. Hier verweilten wir auch noch einen Moment, leider konnte ich dem Mini-Göörl nicht klar machen, das wir da jetzt nicht hinkönnen.

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Auch ein kleiner Besuch auf dem Spielplatz war Pflicht, da wäre ich nicht einfach so weiter gekommen.

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Da die Sonne weiterhin ihre Aufwartung machte und der Queen-Bändiger heute eine spätere Ankunft kundgetan hat, suchte ich noch den Hof von einem Bekannten auf, in der Hoffnung einen Blick auf einen Trecker erhaschen zu können. Leider war niemand anzutreffen. Noch einen kleinen Schwenk zu den Hühnern an unserer alten Schmiede (wenn ich es nicht besser wüßte, würde ich behaupten, das es die gleichen Viecher sind wie zu meiner Grundschulzeit 84-88). Das Mini-Göörl war mäßig begeistert von den Hühnern, eher schrie sie wie am Spieß. Das liegt wahrscheinlich daran, das wir neulich in der Stadt auf Tauben trafen, die kurz vor dem Mini-Göörl in die Lüfte stiegen, was sie etwas erschreckte. Naja, wieder etwas, voran wir arbeiten müssen.

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Als wir dann zuhause waren, ging der erste Gang vom Mini-Göörl zum Kühlschrank.. „Gogurt“ wurde gewünscht. Den bekam sie dann auch. Man sollte ja annehmen, das so ein Spaziergang müde macht. Aber weit gefehlt: Wir haben es jetzt gerade 21:10 Uhr und Madame läuft hier immer noch herum und ärgert die Hunde. Jeglicher Versuch sie ins Bett zu bekommen ist bisher gescheitert. Dann halt nicht.

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

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