RUMS #17/14 Meine Martha

Endlich habe ich es geschafft Fotos zu machen, damit ich es heute wieder mal RUMS-en lassen kann.

Nach meinem Desaster mit meinem ersten für mich selbstgenähten Oberteil, was nicht mal ansatzweise wie das Schnittmuster aussah, hab ich lange überlegt, welches Schnittmuster ich als nächstes probiere: Die Shelly von Farbenmix oder die Martha von Das Milchmonster. Ich habe mich dann für die Martha entschieden.

Tja, die Martha.. Ich weiß noch nicht, ob wir Freunde werden. Das erste Modell ist nicht schlecht und ich werde es bei kälterem Wetter (ja, es wird warm hier) auch draussen – in der Öffentlichkeit –  tragen. Aber, ach, ich weiß noch nicht. Vielleicht muss ich nochmal andere Varianten testen ohne die Tasche und eventuell auch ne Nummer kleiner bzw. gleiche Größe, aber enger genäht..

Bild

Laut Anleitung sollte man, sofern man nicht über Körbchen B verfügt, das vordere Oberteil entsprechend verlängern. Da meine Oberweite weiter hinten im Alphabet angesiedelt ist, habe ich gemessen und das Oberteil 6 cm verlängert.

Da ich ja ein lernfähiger Mensch bin, habe ich diesmal die Vorder- und Rückseite nur geheftet und dann mal übergeworfen. Bei meinem ersten Stück hatte ich ja alles schön mit dreifach-Gradstich genäht und dann gleich versäubert. Entsprechend lang hat das auftrennen gedauert. Das sollte mir also nicht nochmal passieren. Als ich dann so vor dem Spiegel stand, habe ich festgestellt, daß das Oberteil fast auf dem Bauchnabel hing und ich viel zu viel gemessen habe. Auch an den Seiten war sie viel zu weit. Das schöne ist, man kann hier zwischen den Varianten lässig und figurbetont wählen. Ich habe dann also wieder gut 5 cm weggenommen und zusammengenäht. Auch die Seiten habe ich enger gesetzt.

Dann lag das gute Stück etwas, weil ich kein schwarzes Bündchen hatte. Als ich es dann hatte, fehlte die Zeit fürs nähen, da andere Projekte wichtiger waren.

 

BildVor zwei Wochen war es dann soweit, ich habe mir das gute Stück hergenommen und die Bündchen angenäht. Irgendwie habe ich es nicht mit dem Messen. So sind die Ärmel-Bündchen etwas kurz geworden, aber da ich den eh immer shoppe (schreibt man das so), ist das nicht so tragisch. Stolz bin ich darauf, daß das Halsbündchen so gut sitzt. Habe es 0,7 gerechnet, aber dann noch etwas kürzer geschnitten (oder hatte ich mich verschnitten- ich weiß es nicht mehr).

Der Bund unten hätte auch etwas enger sein können, damit es noch balloniger fällt.

Was wichtig ist, meinem Mann gefällt sie und für den Probestoff finde ich es auch nicht schlecht. Sind nämlich Trigema-Putzlappen 🙂 Rot ist ein Sweat-Stoff und Schwarz ist ein Jersey.

Eigentlich wollte ich die Kragenvariante nähen, aber leider habe ich die Putzlappenlieferung mit Löchern erhalten, so das mein Zuschnitt zwei Löchlein enthielt (die ich selbstverständlich erst nach dem Schnitt sah). Bei der ersten Anprobe gefiel mir das aber schon gut mit der jetzigen Variante und ich denke, das der Kragen bei mir auch zu sehr aufbaut. Daher entschloss ich mich also, ein Bündchen anzunähen, was sich im Nachhinein als richtig erwies.

Ich werde jetzt nochmal eine testen, habe noch einen schönen Sweat-Stoff von Buttinette hier liegen.

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

 

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