Basteln mit Helene

Bald ist ja Ostern und da muss natürlich auch wieder österliche (schreibt man das so?) Dekoration her. Da das Weihnachten schon so schön geklappt hat, bin ich also wieder losgezogen  und habe mich mit Bastelheften eingedeckt.

Bei dem ersten Raubzug durch die Zeitschriften-Ständer habe ich zwei Hefte erworben namens Lena Special Creativ und Sonderheft Creativ-Idee.. tja was soll ich sagen, ich hab jetzt einige Vorlagen doppelt.. Man sollte vielleicht doch vorher nochmal intensiver reinschauen, bevor man sie kauft 🙂

Heute hab ich dann nochmal geschaut und zwei niedliche Hefte gefunden Fensterbilder.. und Co und Fensterbilder kreativ.. Diesmal ist Gott sei Dank nichts doppelt 🙂

Ich habe mich dann gleich mal dran gemacht und mir was ausgesucht aus der Fensterbilder und co… Dabei halte ich es wie bei vielen Sachen: Das Schwere zuerst. Ich find diese filigranen Bilder immer schon schön und so hat mich ein Bild mit Schmetterlingen direkt angesprochen.

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Habe mir dann das gute Burda-Seidenpapier rausgesucht und losgelegt. Hatte erst Bedenken wegen meinem kleinen Handicap – durch ne Sehnenscheidengeschichte fängt meine Hand nach ner Zeit an zu kribbeln.. Anscheinend hat die Strom-Therapie doch etwas gebracht und dazu die Spange für den Ellenbogen – die ich natürlich regelmäßig trage.

Als musikalische Untermalung hatte ich dann „Farbenspiel“ von Helene Fischer laufen. Und ja: Ich habe mir ein Album gekauft. Ich gestehe.. Auf Schlager stehe ich nicht wirklich, also das was sich heute so Schlager nennt. Die Sachen aus den 60/70er Jahren sind Klassiker, die höre ich zwischendurch mal ganz gerne, bevorzugt beim Autofahren. Aber Helene hat irgendwie eine schöne Stimme und wenn sie wie bei dem Lied mit Michael Bolton englisch singen würde, dann hätte ich bestimmt alle Alben. Wer mir jetzt aber mit Andrea Berg um die Ecke kommt, der.. ach, das möchte ich hier nicht weiter ausführen, das wird hässlich 🙂

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Es ging relativ fix und da das Mini-Göörl schon früh den Mittagsschlaf angetreten hat, kam ich auch ganz gut voran. Damit nix verrutscht, habe ich alles schön mit Tesafilm fixiert.

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Als ich dann alles schön abgepauscht habe, das ganze Ding umgedreht und nochmal von vorne das ganze. Sollte ich noch mal in die Verlegenheit kommen, so ein Bild zu machen, dann nehme ich aber einen noch weicheren Bleistift, damit auch die Abdrücke besser zu sehen sind.

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Kurz bevor ich mit der zweiten Runde fertig war, ist das Mini-Göörl aufgewacht. Ich konnte sie erst noch mit etwas zu essen und nem Blatt Papier und nem Buntstift „ruhigstellen“ 🙂 In der Zeit fing ich mit den ersten Schnitten mit dem Cutter an, wobei ich aber feststellte, das die durchgedrückten Linien hauchdünn waren und somit gaaanz schlecht zu sehen. Da habe ich dann das dritte Mal das Muster aufgemalt 😦  Als auch die Bespaßung des Mini-Göörls nicht mehr half, bin ich mit ihr an die Frische Luft.

Da wollte ich das Kind mal mit laufen so richtig „kaputt“ machen und dachte mir, nehmen wir den Puppenwagen. Sie ist auch schön damit gegangen – die ersten 10 m. Dann durfte ich nicht mehr anfassen und so den Lauf korrigieren. Der Wagen hat Schwenkräder, da kriegt sie keine gerade Bahn hin 🙂 Nach 150 m bin ich dann umgedreht, weil sie meine Interventionen mit Sitzstreik quittierte. Es fehlt eigentlich nur noch das obligatorische „Alleine“. So haben wir den Puppenwagen nach Hause gebracht und sind aufs Dreirad umgestiegen. Später sind wir dann noch etwas in den Garten und als uns beiden dann kalt wurde sind wir rein.

Das Mini-Göörl hat sich dann weitestgehend selbst beschäftigt und ich konnte weiterzeichnen und schneiden.

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Natürlich kam sie zwischendurch an und wollte knuddeln.. das will sie sonst nie, immer nur, wenn ich was am basteln bin (woran das liegt?)

Als dann der Queenbändiger nach Hause kam habe ich dann den letzten Rest machen können. Was soll ich sagen? Mein Hand kribbelt nicht mehr, dafür schmerzt meine Fingerkuppe vom rechten Zeigefinger, weil ich damit immer den Druck auf den Cutter ausgeübt habe.

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Mein Beschluß in dieser Sache: Das war das erste und letzte Bild in dieser Art. Zuviiiiiel Arbeit. Zwar mit schönem Ergebnis, aber- ach nee.. Die körperlichen Leiden können den optischen Genuß nicht aufwiegen 🙂 Mein Nacken tut immer noch weh, irgendwie nehme ich nimmt man eine komische Haltung bei sowas ein.

Jetzt klebt das gute Ding an unserem Fenster in der Diele und kann dann hoffentlich von draußen „bewundert“ werden 🙂

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

 

 

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