Ich hab nen Neuen…

Ich habe einen neuen Freund.. der heißt Tolino..  Ich bin ja ein absoluter Bücherwurm. Ich habe schon so viele Bücher in meinem Leben gelesen, ich glaube ich komme schon an die tausend heran (plus-minus).. Und ja ich lese auch gerne mal diese Schundheftchen des Cora-Verlages. Das ist für mich wie für andere die Schokolade (die ich allerdings auch nicht verschmähe). Da ich aber immer mehr Bücher habe und immer weniger Platz, mich aber auch nicht einfach so von meinen Lieblingen trennen mag, musste jetzt eine andere Lösung her.

Also habe ich mich intensiv mit dem Thema E-Book-Reader befasst. Im Grunde kamen nur der Kindle Paperwhite und der Tolino in Frage. Der Kindle wird ja gerade mit dieser tollen Werbung in den Himmel gelobt und vor allem mit dem iPad gleichgesetzt, was eigentlich völliger Quatsch ist, weil das iPad ja ein Tablet ist und kein Reader. Was mich an dem Kindle störte ist, das es ein geschlossenes System ist und man dort nur auf Amazon angewiesen ist. Allerdings wenn man sich die Meinungen anschaut, dann kommt der Kindle fast nur gut bei weg.

Beim Tolino war mir halt sympathisch, das man das ePub Format nutzen kann. Und damit nicht nur an einen Shop gebunden ist.  Da ich gerne auch mal im Bertelsmann-Club einkaufe (ja, ich habe die goldene Karte) und es da eine Buchreihe gibt, die ich sammle, fand ich das ganz praktisch. Die Buchreihe werde ich selbstverständlich weiterhin als Buch kaufen, alles andere wäre ja Blödsinn 🙂

Ich habe dann auch mal ein bisschen bei Onkel Google geschaut und nach vergleichen gesucht. Da kam der Kindle auch ein bisschen besser bei weg, auch wenn es da um Sachen wie die Umblättergeschwindigkeit geht, was mich aber nicht weiter stört. So genau hab ich jetzt alle Vor- und Nachteile nicht mehr im Kopf.

Schlussendlich hat mich der Preis dazu bewogen,  mich für den Tolino zu entscheiden. Der Paperwhite ist für 129 Euro zu haben, der Tolino hingegen für 99 Euro.

Also bin ich am 27.12. dann in den örtlichen Weltbild-Shop gewackelt und habe mir den Tolino geholt. Und dabei sogar noch ein Schnäppchen geschlagen. Kurz vor mir hat jemand einen Tolino zurückgebracht – ich denke mal nicht gewolltes Weihnachtsgeschenk – und so fragte man mich, ob ich den nehmen würde für 89 Euro. Da das Gerät vom Mitarbeiter nochmal überprüft wurde und sogar schon das Update aufgespielt wurde, konnte ich dann auch direkt loslegen ohne groß laden zu müssen.

Ich habe jetzt etliche Bücher geladen (erstmal hauptsächlich gekaufte), unter anderem vier von Dora Heldt. Ich habe mich erst gesträubt, aber nachdem ich „Herzlichen Glückwunsch, sie haben gewonnen“ gelesen hatte – ich fange irgendwie immer mit dem letzten Buch an – hat mich das Fieber für diese Autorin ereilt. Außerdem habe ich mir das Buch „Heatwaves-Hitzewellen“ von Richard Castle geholt. Richard Castle?? Ja genau, aus der Serie „Castle“. Die findigen Serienmacher haben tatsächlich die in der Serie genannten Bücher als reale Bücher rausgebracht. Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich mag diese seichte Lesekost. Ich habe das Buch E-Books direkt ausgelesen.

Da ich auf meinem iPhone bereits einige E-Books hatte, dachte ich mir, das ich die auch auf den Tolino übertragen kann. Rein technisch ist das möglich: Ich schließe den Tolino mit dem Datenkabel an Laptop an und übertrage die in den Ordner „Eigene Inhalte“. So weit so gut. Leider sagt mir der Kleine dann immer, das es einen Fehler gibt und daher die Datei nicht geöffnet werden kann. Das finde ich sehr schade, da ich ein E-Book von einem Kollegen auf dem iPhone habe, das ich jetzt gerne endlich mal lesen möchte, es mir auf dem iPhone aber zu klein war. Ich muss mal schauen, woran das liegt. Komischer Weise konnten alle E-Books des Cora-Verlages übertragen werden 🙂

Das Beste an meinem neuen Freund ist, das ich ihn mit ins Bett nehmen kann und mein Mann sich deswegen nicht beschweren kann 🙂 Sonst musste ich immer umständlich mit der Leselampe hantieren, mich neu ausrichten, beim umblättern hat es geraschelt, was den Queen-Bändiger dann oft störte. Jetzt schalte ich einfach meinen kleinen Freund ein, schalte die Hintergrund-Lampe ein und kann in Ruhe, vor allem aber ruhig lesen. Da ich aktuell warum auch immer sowas wie Einschlafprobleme habe, habe ich abends immer lange vorm Fernseher gesessen und bin dann auch spät ins Bett. Oder habe auf dem iPhone rumgedaddelt. Lesen schied aus oben genannten Gründen immer aus. Das wird sich jetzt mit dem Tolino ändern, denn wenn ich lese, werde ich oft schnell müde. Und sollte ich beim lesen einschlafen, schaltet sich der Tolino nach 5 min des nicht umblättern automatisch aus.

Jetzt gucke ich noch schnell meinen Film hier zu Ende (Death Race – eigentlich gar nicht meins, aber ich konnte mich nicht losreißen) und dann geht’s in Bett. Ausnahmsweise ohne zu lesen, denn heute bin ich ganz schön müde.

Tolino

Das Schlafgesicht des Tolino verführt natürlich immer das Mini-Göörl zum Grabschen nach dem Reader. Daher muss ich den immer gut wegpacken 🙂

So, Film ist rum. Ich geh ins Bett.

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

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