Der Ratzfatz-Loop

Heute mal was schnelles 🙂 Quasi die 5-Minuten-Terrine des Nähens…

Ich habe so ein kleines Schal-Problem.. immer wenn ich einen schönen finde und er nicht so teuer war, habe ich mir den gekauft.. Also platzt das Körbchen im Schrank langsam aber sicher aus den Nähten.. sehr zum Leidwesen des Queen-Bändigers, der hier im Hause für die Wäsche zuständig ist (jahaaa.. ihr habt richtig gehört)..

Da ich leider auch viele dieser Schals seit Jahren nicht mehr getragen habe, machte es die Argumentation bezüglich des Verbleibes im Haushalt nicht einfach.. Da ich ja gestern erfolgreich meinen ersten Loop genäht habe, kam ich dann in einer wachen Minute auf die Idee, doch einfach meine vorhandenen Schals „umzubauen“.. Denn der Grund, warum ich die meisten nicht getragen habe ist, das es mich unsagbar nervt, wenn da immer ein Ende rumbaumelt und noch viel mehr die Fransen..

Also, mein Körbchen durchgeschaut und ganz viele feine Stöffchen gefunden.. Einen Schal hab ich sogar doppelt und das ist so ein Riesenstück Stoff (Viskose Jersey) das reicht sogar für ein Shirt, also einen zur Seite gelegt..

Das schöne ist, man kann da ein bisschen faul sein und braucht nicht groß was stecken (zumal man sich ja eine Naht spart).. habe halt etwas langsamer genäht und dann einfach die Seiten immer schön gelegt. Hinterher wieder genauso geschlossen, wie mein erstes Stück und: Fertsch..

Man muss halt schauen, wie die Beschaffenheit des Stoffes ist.. habe als erstes einen Loop aus so einem ganz weichen, dünnen, fluffigen Stoff gemacht (Stoffkunde ist noch nicht so drin).. da sind die Nähte schon etwas langgezogen, ausgefranst.. der ist nur für vorsichtige Hände gedacht..

Dann ist mein toller Wollschal von der Tollwood in München auch wieder zum Einsatz gekommen.. Der hat wirklich einen sehr langen Winterschlaf in meinem Schrank gefristet..

Leider hat das Mini-Göörl diesmal nicht so lang geschlafen, daher hat es nur zu den zwei Umbau-Loops gereicht..

Einen „normalen“ Loop habe ich auch für das Mini-Göörl genäht aus einem gelben und einem roten Sternchen-Stoff.. Die Mama/Queen ist dann ja auch neugierig und wollte den selber ausprobieren, hat ihn aber nicht über den Quadrat-Schädel bekommen. Dafür kam ein Krrrk.. und die innere Naht war gerissen.. natürlich an einer Stelle, wo man nicht mehr hinkommt (zumindest nicht ohne einen riesigen Aufwand).. also schnell improvisiert und ein Stück Webband mit dem Schriftzug „Glückspilz“ hergenommen, an der Stelle appliziert und: Fertsch.. Gerettet !!

By the Way: Ich wurde heute bei DM gefragt, wo man denn die tollen Totenkopf-Mützen kaufen kann *breitgrins* (waren heute im Partnerlook unterwegs).. Das erwärmt das Herz 🙂

In diesem Sinne mit einem feierlichen Queeeeeeeeen und zaghaft mit dem Händchen winkend.. Tschau Tschau

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