Etwas was die Welt nicht braucht…

bzw. ich nicht wieder brauche: Eine Magenspiegelung.

Da ich aktuell immer wieder unter Gallenkoliken leide, hat meine Hausärztin entschlossen, das meine Gallenblase und ich demnächst getrennte Wege gehen. Die Koliken werden durch klitzekleine Gallensteine ausgelöst, die ich mir wahrscheinlich durch die Schwangerschaft eingehandelt habe. Naja.. Heute hatte ich auf jeden Fall die Spiegelung. Bei der Terminvergabe wurde ich auch gefragt, ob ich eine Schlafspritze haben möchte. JAAAAA.. So war zumindest der Plan.. Desweiteren bekam ich die Mitgabe, ab 20 Uhr des Vortages weder Essen noch trinken zu dürfen. Das mit dem Essen ging ja noch, aber das nicht trinken dürfen ist mit einer Erkältung im Gepäck suboptimal. So nach dem Motto: Denken sie nicht an einen blauen Elefanten, war ich neidisch auf jeden Schluck, den der Queen-Bändiger und das Mini-Göörl vor meiner Nase genommen haben.

Als ich dann dort war, wollte die Arzthelferin einen Zugang setzen, was bei mir allerdings immer so ein kleines Problemchen ist, denn meine Venen laden niiicht unbedingt dazu ein, mit einer Spritze zu koalieren. Mancher Arzt ist schon dran verzweifelt (ich kann mich nicht erinnern, das sich überhaupt noch ne Arzthelferin daran wagt), der Rekord liegt bei einer dreiviertel Stunde mit 5 Einstichen. Um auf die Schlafspritze zurückzukommen: Sie meinte dann, das ich nicht ganz weg bin, sondern nur ne „Scheißegal-Haltung“ bekomme. SUPER. Genau das was ich nicht wollte (also das wach bleiben) 🙂 Allerdings einleuchtend, wenn man bedenkt, das die Spiegelung nur ca. 3 Min dauert. Da lohnt der Schlafhammer einfach nicht.

Der Arzt kam dann, war mäßig begeistert ob meiner Aussage bezüglich der Beschaffenheit meiner Blutbahnen, erwischte aber eine Vene.. kurzfristig..einen Teil des Mittelchens hat er wohl reingekriegt, dann ist ein weiterer Teil wohl in die Muskeln?? gegangen, auf jeden Fall fühlt sich mein Handgelenk heute abend an, als wenn ich ihn in der Tür eingeklemmt habe.

Und dann ging es direkt schon los. Er hat mir jeden Schritt erklärt, ich habe noch nie so viel im Leben gewürgt wie in diesen paar Minuten, aber er hat mich gelobt und meinte: Das nächste Mal können sie das auch ohne.. YOOO.. denn die Wirkung von dem bisschen kam auch erst hinterher in der Form, das mir die ganze Zeit etwas schwummerig war, aber Scheißegal war mir nix..

Ergebnis: Mit meinem Magen ist alles ok, lediglich der Ausgang zur Speiseröhre ist etwas erweitert (deswegen auch immer wieder diese beschissene Sodbrennen), das ließe sich aber mit einer Gewichtsreduzierung (warum bloß kriege ich bei jeder Untersuchung das gleiche gesagt???) schon beheben. Einer Operation steht also diesbezüglich nichts im Wege. Freitag geht es dann ins Krankenhaus zur weiteren Voruntersuchung und dann erfahre ich, wann meine Gallenblase und ich getrennte Wege gehen.

Jetzt muss ich nur damit klarkommen einige Nächte ohne mein Mini-Göörl und den Queen-Bändiger auszukommen. Vielleicht aber auch für mich die Chance mal wieder durchzuschlafen, da ja der Flaschendienst ausfällt in der Nacht. Und wehe dem Mini-Göörl fällt dann plötzlich ein durchzuschlafen.

In diesem Sinne ein herzliches Queeeeeen und lächelnd mit dem Händchen winkend: TschauTschau

 

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